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Die Orientierungslinien von EKD und Diakonie in Lunchbag Sessions frisch aufgetischt.
Wir laden ein zu einer Woche täglicher Lunchbag Sessions mit Inputs und Austausch zu den Orientierungslinien „Mit Familien für Familien“. Diese Linien richten sich an Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich in Kirche, Diakonie und Wissenschaft Entscheidungen treffen. Sie fassen in zehn Sätzen zusammen, woran sich ein nachhaltiges evangelisches Engagement mit und für Familien orientiert.
Jede Session beinhaltet in der ersten Hälfte einen fachlichen Input mit Bezug zur Praxis. Während des Vortrags darf – dem Format entsprechend – gern das Mittagessen verzehrt werden. Die zweite Hälfte wird dann aktiver und kommunikativer. Die Teilnehmenden können sich zu weiterführenden Fragestellungen zu den Linien und Praxisbeispielen austauschen.
Montag, 28.09. – Familien sind vielfältig
Familien sind da, wo mehrere Generationen miteinander leben und füreinander Verantwortung übernehmen. Diese Vielfalt nehmen wir als Mitarbeitende in Kirche und Diakonie bewusst wahr. Die evangelische arbeitsgemeinschaft familie (eaf) macht sich stark für Familien in dieser Vielfalt und verleiht ihnen in Gesellschaft und Politik eine Stimme. Wir hören als Auftakt einen Input der eaf bund zu den Orientierungslinien 1, 2 und 3.
Input: Konstanze Hartmann-Boudol und Sigrid Andersen, eaf bund
Dienstag, 29.09. – Familien stärken
Laut Orientierungslinie 4 gilt es, alltagsunterstützende Angebote und familienorientierte Formate gut aufeinander abzustimmen. Konsequent soll von den Bedarfen und Potentialen der Familien her gedacht werden. Welchen Faktor dabei Zeit als Ressource von Familien spielt, darüber spricht Marvin Schmidt, Geschäftsführer der eaf NRW in seinem Input am Dienstag.
Input: Marvin Schmidt, eaf NRW
Mittwoch, 30.09. – Feste und Übergänge im Leben begleiten
Die Kirche interessiert sich für die vielfältigen Formen von Spiritualität und religiöser Bildung in Familien. Mitarbeitende in Kirche und Diakonie begleiten deshalb Familien bei Übergängen im Lebenslauf, im Jahreslauf und bei großen Festen. Was in den Orientierungslinien 5 und 6 gefordert wird, beleuchtet Antje Armstroff vom Religionspädagogischen Institut (EKHN und EKKW), am Beispiel der Konfirmation.
Input: Antje Armstroff, RPI der EKHN und EKKW
Donnerstag, 01.10. – Familienorientierter Sozialraum
Familien haben Ideen, wie sie leben und glauben wollen. Wer von den Bedürfnissen der Familien her denkt, muss diese einbeziehen, vernetzt arbeiten, sich in Kooperationen einbringen. Das kann vor Ort ganz unterschiedlich aussehen, wie z.B. bei Family light in Baden. Dekan Oliver Wehrstein bezieht sich auf die Orientierungslinien 7 und 8, wenn er über die Netzwerklogiken und Familienlots*innen in Gemeinden spricht.
Input: Oliver Wehrstein, Dekan im Kirchenbezirk Ortenau Nord
Freitag, 02.10. – Familienorientierter Sozialraum
Abschließend wird in den Orientierungslinien 9 und 10 gefordert, strategische Planung und Interprofessionalität nach vorn zu bringen. Stephanie Riese zeigt mit dem Projekt Familienkirche der Landeskirche Hannover, wie Analyse, vernetztes Denken und ein Wirken in den politischen Raum hinein als Grundlage dienen, Familienorientierung und Kirchenentwicklung zusammenzudenken. Denn bei jedem kirchlichen Vorhaben sollte die Prüffrage gestellt werden, ob Familien und deren Belange berücksichtigt wurden.
Input: Stephanie Riese, Projekt Familienkirche der Landeskirche Hannover
Die Verantwortung für die Organisation, Inhalte und Rahmenbedingungen der Veranstaltung liegen bei der/den veranstaltenden Institution/en.

