Wie wollen wir künftig zusammenarbeiten? Was kann ein Netzwerk leisten – gerade bei aller Unterschiedlichkeit? Und wie schaffen wir mehr Sichtbarkeit und Wirkung für evangelische Familienbildung?
Mit diesen Fragen haben wir uns im Mai in Fulda intensiv beschäftigt. Der Auftakt des Netzwerkrats bot Raum für strategischen Austausch, gemeinsame Visionen und konkrete nächste Schritte.
Ausgangspunkt war der Blick auf die Entwicklungen seit Anfang 2025: Aus dem Netzwerk heraus entstand die Idee eines „Netzwerkrats“, der bestehende Strukturen nicht ersetzen, sondern stärken, verbinden und unterstützen soll. Wichtig ist uns dabei eine breite, multiperspektivische und überregionale Beteiligung.
In verschiedenen Arbeitsphasen haben wir gemeinsam an der Vision eines „bestmöglichen Netzwerks“ gearbeitet. Dabei wurde schnell deutlich, was uns besonders wichtig ist:
- mehr Austausch zu bundesweit relevanten Themen,
- ein zentraler Ort für Informationen, Materialien und Positionierungen,
- Formate für Best-Practice-Austausch und kollegiale Vernetzung,
- sowie mehr Sichtbarkeit evangelischer Familienbildung – nach innen und außen.
Deutlich wurde auch, welche Rolle ein Netzwerkrat dabei übernehmen kann: Informationen bündeln, Fokusthemen koordinieren, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit abstimmen und strategische Impulse für die Weiterentwicklung des Netzwerks setzen – transparent, verbindlich und offen für flexible Beteiligung in thematischen Arbeitsgruppen.
Nach intensiven Gesprächen über die Vielfalt bestehender Strukturen kristallisierten sich schließlich drei zentrale gemeinsame Ziele heraus. In den kommenden Monaten wollen wir uns besonders konzentrieren auf:
- die strategische Weiterentwicklung und Bekanntmachung des Netzwerks,
- die Entwicklung und Bearbeitung gemeinsamer Fokusthemen,
- eine koordinierte Jahres- und Veranstaltungsplanung bei überregionalen Formaten.
Konkrete nächste Schritte wurden bereits vereinbart: Weitere Online-Treffen, die Entwicklung eines Organigramms, neue Kommunikations- und Beteiligungsformate sowie gemeinsame thematische Schwerpunkte sind bereits in Planung.
Die Tagung hat deutlich gemacht: Wir möchten das Netzwerk als offenen, verbindenden und sichtbaren Raum für Austausch, Kooperation und gemeinsame Interessenvertretung der evangelischen Familienbildung weiterentwickeln.
Und wir als Netzwerkrat möchten dafür Impulse setzen. Wer diese Vision teilt und Lust hat, mitzuwirken, kann sich jederzeit gerne bei uns melden oder direkt im Forum-Live ins Gespräch kommen (Forum Live – efabiNet).
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