
Von derzeit 5 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden 4,17 Millionen in Familien versorgt. Daraus ergeben sich Herausforderungen, die betroffene Familien schnell überfordern – zumal etwa Zweidrittel der unter 65jährigen Sorgenden weiter berufstätig sind. Neben ihren Berufs- und zum Teil noch Elternaufgaben unterstützen, betreuen und pflegen sie in zunehmendem Maße nahe Angehörige, eigene Eltern oder der/die Partner/in. Betroffene Familien müssen in der Regel schnell lernen, was häusliche Betreuung und Pflege ausmacht, wie diese jeweils zu organisieren und zu leisten ist und wie die Sorgenden dabei selbst intakt und gesund bleiben können. Durch die demographische Dynamik werden bald noch weit mehr Familien mit diesen Fragestellungen konfrontiert sein. Familienbildungseinrichtungen greifen den dadurch rasant wachsenden Lernbedarf auf und können sich hier künftig weiter profilieren.
Die Handreichung regt an, die Begleitung von Familien, auch bei Fragen rund um die Sorgeverantwortung für Ältere, als eine elementare Aufgabe von Familienbildungseinrichtungen in den Blickpunkt zu rücken. Es werden Eckpunkte für die konzeptionelle Weiterentwicklung von Einrichtungen und Trägern skizziert und Anregungen für die Refinanzierung von Angeboten geboten.
Diese Handreichung ist eine Kooperation des Bundesverbandes der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) und des Kuratoriums deutscher Altershilfe (KDA).
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